Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF beim Filmfestival Max Ophüls Preis

Auch die Filmuni kann wieder mitfiebern, wenn ab dem 22. Januar der deutschsprachige Filmnachwuchs beim 39. Filmfestival in Saarbrücken ins Rennen um den Max Ophüls Preis 2018 geht.

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Filmstill STILLER KAMERAD: Oliver Zucher, Afghanistan-Veteran - ® Leonhard Hollmann

In der Kategorie „Bester Kurzfilm“ stellen sich der märchenhafte 7-Minüter KUGELMENSCHEN (D 2018; R: Sophie Linnenbaum) über die Flucht aus einer Wahrsagerkugel und das Kammerspiel PTOK (R: Ali Tamim) über menschliche Isolation der Konkurrenz. Der verhängnisvolle Ausgang einer Schulabschlussfeier ist Thema von SIEBENPUNKT (D 2018; R: Jonas Ludwig Walter). Die Koproduktion mit dem MDR in der Reihe „Kurzkino“ hat es in den Wettbewerb um den „Besten Mittelangen Film“ geschafft. Schließlich sind in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ unsere Daumen gedrückt für den Bachelor-Abschlussfilm KINDSEIN – ICH sehe was, was du nicht siehst (R: Lilian Nix) über vier Kinder aus vier Ländern. Sie verbindet allen Unterschieden und teilweise schwierigen Umständen zum Trotz, dass sie die Magie im Alltäglichen sehen. Viel Erfolg wünschen wir auch unserem Studenten Jannis Greff aus dem im MA-Studiengang Montage. Er hat im letzten Jahr den Film ES IST EGAL, ABER (HFF München; R: Christoph Ischinger) geschnitten, der ebenfalls im mittellangen Wettbewerb in Saarbrücken seine Premiere haben wird.

Auch außerhalb der Wettbewerbe darf man sich auf Produktionen der Filmuniversität freuen. In der Reihe MOP Shortlist laufen der Kurzspielfilm RIEN NE VA PLUS (R: Sophie Linnenbaum), die Animation RUMOURS (R: Nicole Aebersold) und die Dokumentation RUDEL (R: Simon Ostermann). Zu den besten deutschsprachigen Nachwuchsfilmen aus dem zurückliegenden Produktionsjahr gehört der Dokfilm STILLER KAMERAD (R: Leo Hollmann, Dokfilm), der in der Reihe MOP-Watchlist gezeigt wird.

Aufmerksam machen möchten wir auch auf den INTO THE WILD:Pitching-Salon. Nach einem Jahr intensiver Arbeit präsentieren die Teilnehmerinnen des von Filmuni-Alumna Isabell Šuba initiierten und geleiteten Programms ihre Projekte der Branche.