Gleichstellung

Vielfalt leben und Grenzen wahren!

Als Ort der Bildung, der Kommunikation und Begegnung steht die Filmuniversität für Vielfalt und gegen Diskriminierung mit dem Anspruch, ihren Angehörigen und Mitgliedern größtmöglichen Raum für die Entfaltung von Kreativität, Individualität und Persönlichkeit zu bieten. Die Hochschule übernimmt im Rahmen ihrer Zuständigkeit aktiv die Verantwortung für ein von Diskriminierung freies Umfeld und setzt sich unter Berücksichtigung der im Grundgesetz garantierten Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre für die Wahrung von individuellen Persönlichkeitsgrenzen und von Persönlichkeitsrechten im Sinne der Gesetze ein. Alle Hochschulangehörigen sind aufgefordert, sensibel und aktiv an der Gestaltung eines Arbeits- und Studienumfeldes mitzuwirken, das von gegenseitiger Achtung der Persönlichkeitsgrenzen und Toleranz geprägt ist und in der kein Raum für Benachteiligung und Verstöße gegen Recht und Gesetz ist.

Diskriminierung ist die Benachteiligung von Menschen aufgrund eines schützenswerten Merkmals. Diese Merkmale sind ein wesentlicher Teil der Persönlichkeit, schwer bis nicht veränderbar und Bestandteil gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse. Entscheidend für eine Benachteiligung ist das Ergebnis, nicht jedoch das Motiv (Absicht, Gedankenlosigkeit, allgemeine Verwaltungspraxis et cetera).

Mehr Informationen im Leitfaden zum Umgang mit Diskriminierung an der Filmuni hier.

Siehe auch Leitfaden: Diskriminierungsschutz an Hochschulen.

Frauenförderung

Die Filmuni wirkt durch ihre Frauenförderrichtlinien aktiv auf die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern an der Universität hin. Die Frauenförderrichtlinien ergänzen und konkretisieren diese gesetzliche Verpflichtung.

Ziel ist es, bestehende Unterrepräsentanzen von Frauen zu beseitigen und Frauen aktiv zu fördern. Die Filmuniversität erlässt hochschulspezifische Regelungen, um den Anteil der Frauen in den Bereichen, in denen diese unterrepräsentiert sind, auf 50 % zu erhöhen und die Chancengleichheit aller weiblichen Mitglieder der Universität zu erreichen. Es soll Benachteiligungen für Frauen in Tätigkeitsfeldern,  in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind und in denen kaum Berufsaufstiegschancen bestehen, entgegen gewirkt werden. Maßnahmen, die der Erhöhung des Anteils der Frauen am wissenschaftlichen und künstlerischen Personal dienen, orientieren sich an dem Frauenanteil der jeweils vorhergehenden Qualifikationsstufe.

Mentoring-Programm für Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen

Für hochqualifizierte Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die eine Professur an einer Kunsthochschule anstreben, hat die UdK ein spezielles Mentoring-Programm entwickelt. Ein Jahr lang werden die Teilnehmerinnen gezielt darin unterstützt, ihre Kompetenzen umzusetzen und ihre Karrierechancen auszubauen.

Kontakt

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 Susanne Foidl

    Susanne Foidl Lehrkraft für besondere Aufgaben | Gleichstellungsbeauftragte

    Raum 3410Tel: 0331.6202-367E-Mail schreiben

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 Fee Altmann

    Fee Altmann Geschäftsführung IKF | Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

    Raum 2.033Tel: 0331.6202-792E-Mail schreiben


GEMEINSAM FÜR GENDER-GERECHTIGKEIT

Wenn bereits während der Filmausbildung Gender und Diversity gelebt und der richtige Umgang mit möglichem Machtmissbrauch gelehrt wird, stellt das die Weichen für eine Berufswelt, die hoffentlich schon bald ohne #metoo funktionieren kann. Es gilt gerade auch im audiovisuellen Erzählen der Studierenden Projekte und Umgangsformen zu stärken, die bestehende Strukturen und Stereotype konstruktiv hinterfragen und den Umgang mit Machtmissbrauch und Gendergerechtigkeit thematisieren. Auf Initiative von Filmuni-Präsidentin Prof. Dr. Susanne Stürmer haben sich die deutschen Filmhochschulen in einer einzigartigen Initiative zusammengeschlossen, um sich „gemeinsam für Gender-Gerechtigkeit“ zu engagieren. Erklärtes Ziel ist, ein Bewusstsein für die Geschlechterdarstellung im Film zu schaffen, Frauen für das Filmbusiness stark zu machen und in den Hochschulstrukturen zu signalisieren: Hier wird geschlechtergerecht gedacht und gearbeitet! In einem Positionspapier verpflichten sie sich übergreifend zu einschlägigen Maßnahmen verpflichten.

READING GENDER
Mit Mitteln der Gleichstellungsstelle konnte das Medienangebot mit Genderbezug und Queer-Theorie der Bibliothek sichtbarer gemacht werden. Wir möchten alle Angehörigen der Filmuniversität dazu einladen in den Sesseln zu verweilen und sich von der wechselnden Bücher- und Medienauslage inspirieren zu lassen. Gerne können auch Anregungen zur Erweiterung des Bibliothekssortiments an die Gleichstellungsstelle weiter gegeben werden. Wir freuen uns über rege Nutzung und Rückmeldung.